Jakob Lorber die natürliche Sonne

23. Kapitel – Familienleben, Ehe und Zeugung auf dem Mittelgürtel.

[NS.01_023,01] So manches haben wir schon bei Gelegenheit der Darstellung der Wohnhäuser vernommen, was da im allgemeinen vorbesagte häusliche Verfassungen betrifft. Hier ist demnach vielmehr das Familienleben und der eigentliche Religions-Kultus darzustellen.
[NS.01_023,02] Wie wir schon gehört haben, so leben in der Sonne, namentlich auf diesem Gürtel, nie mehr als eigentlich nur eine Familie unter Vater und Mutter in einem Wohnhause. Denn sobald irgend Kinder herangewachsen und herangebildet sind, treten sie in den Stand ehelicher Verbindung. Und ist auf diese Weise ein Paar Eheleute wieder neu erstanden, so wird auch alsogleich Sorge getragen, daß sie einen eigen zugeteilten Grund und somit auch eine eigene Wohnung beziehen.
[NS.01_023,03] Gibt es denn in der Sonne keine sogenannten Dienstboten wie Knechte und Mägde? – Solches ist in der Sonne und namentlich auf diesem Gürtel durchaus nirgends der Fall, – denn die Obersten alles Ländertums dieses weiten Sonnengürtels wie auch alle Amtsleute sind gewisserart Diener des freien Landvolkes. Und selbst der alleroberste Priester steht dort als ein Diener auf der untersten Stufe; daher auch sein Tempel und seine Wohnungen von der allereinfachsten und wenigst prachtvollen Art sind. Dessenungeachtet aber genießen sie dennoch die höchste Achtung beim Volke. Und wenn ein solcher Oberpriester ein oder das andere Wohnhaus besucht, um demselben einen Dienst zu erweisen, wie auch einen oder den andern Tempel in gleicher Absicht, so wird er aber dennoch trotz aller seiner glanzlosen Einfachheit also empfangen, als wenn irgend ein Engel des Himmels dahin käme. Dieser Diener verlangt zwar nie von jemandem eine Aufmerksamkeit; im Gegenteil bittet er jedermann, ihn mit was immer für einer Auszeichnung zu verschonen, da er durchaus kein Herr, sondern im vollkommensten Sinne des Wortes und der Bedeutung ein Diener aller ist. Aber diese Entschuldigung tut der Sache durchaus keinen Eintrag, sondern begünstigt sie vielmehr.
[NS.01_023,04] Sehet, also ist es auch im Ernste in den Himmeln der Fall, wo auch die höchsten Engelsgeister die am allerwenigst ansehnlichen und so gestellt sind gegen andere, wie Dienende gegen ihre Herrschaften. Dessenungeachtet aber stehen sie dennoch in dem allerhöchsten Ansehen, welches ihnen aus Meiner Liebe und Meiner Weisheit in ihnen zukommt.
[NS.01_023,05] Was macht denn so ein Diener, wenn er in irgendeine Volkswohnung kommt? – Er wartet außerhalb der Wohnung, bis der Hausvater seiner ansichtig wird und dann voll Ehrerbietigkeit zu ihm hinauseilt und ihn in die Wohnung heimführt. Alsdann fragt ihn der oberste Priester, ob er nicht in irgendeiner Sache seines Dienstes bedarf? Und hat ihm da der Vater irgend etwas anvertraut, wo ihn allenfalls etwas beklemmt, sei es im Naturmäßigen oder im Geistigen, so bietet ihm der oberste Diener alsogleich seine Hände zum Dienste.
[NS.01_023,06] Aber kein Hausvater spricht darauf etwas anderes, als daß er sagt: „Erhabener Lehrer unseres ganzen, großen Landkreises! Nur ein Wort deiner Weisheit und dann deinen Brudersegen von oben in der Gnade des großen Gottes, und du hast uns gedient im allerliebevollsten Maße!“
[NS.01_023,07] Darauf belehrt sie dann auch dieser oberste Diener in allem, was ihnen not tut, segnet sie dann und entfernt sich wieder und besucht auf diese Weise ein anderes Haus, um ihm ebenfalls zu dienen. Und hat er in Begleitung einiger anderer Nebendiener einen ganzen Bezirk von Haus zu Haus und von Tempel zu Tempel durchleuchtet, so kehrt er wieder in seine höchste Tempelheimat zurück, wo er dann wieder allen, die da sind, ein bereitwilliger Diener und Knecht ist.
[NS.01_023,08] Wann jemand nur immer seines Dienstes bedarf, so braucht er nur entweder zu ihm zu kommen oder zu ihm zu schicken, und er wird an ihm allezeit den bereitwilligsten Diener finden. – Er hat keine Audienzstunden, und seine Tür ist auch nie verschlossen, oder seine Wohnung etwa durch Soldaten bewacht; sondern seine Wohnung ist allezeit für jedermann offen. Und, wie gesagt, wer immer da kommen mag, wann immer, der findet allezeit den ungehindertsten, freiesten Eintritt zu ihm.
[NS.01_023,09] Ihr werdet euch hier vielleicht denken, ein solcher Diener wird aber dabei sicher in einem sehr hohen Solde stehen? – Da muß Ich euch gleich sagen, daß solches in der Sonne durchaus nicht der Fall ist. Ein solcher Diener ist in weltlicher Hinsicht in der Sonne wirklich am schlechtesten daran. Denn fürs erste hat er auf seiner Gebirgshöhe gewöhnlich das kleinste und magerste Stück Landes zu eigen, welches für seine Person kaum ein halbes Joch beträgt. Und fürs zweite ist seine Wohnung auch die allerunansehnlichste, seine Kleidung die einfachste. Also sind auch die Früchte, die er dem Boden der Erde entlockt, bei weitem die einfachsten, prunklosesten und kümmerlichsten.
[NS.01_023,10] Ihr aber werdet etwa meinen, daß er vielleicht vom ganzen Kreise auf gewisse Sammlungen angewiesen ist? – O nein! Auch solches ist allda nicht der Fall. Denn so ihm auch jemand etwas geben möchte für einen oder den andern Dienst, so sagt er alsogleich: Höre, lieber Freund und Bruder, was du hast, das hat dir der Herr gegeben für dich und dein Haus. Was sollte ich dir denn das nehmen, was der Herr dir beschert hat? Oder kann ich dir dasjenige verkaufen, was mir der Herr gegeben hat? So ich es dir gegen ein Entgelt dargeben möchte, würde in diesem Falle nicht auch der Herr von mir ein Entgelt zu verlangen allerhöchst berechtigt sein? Welches Entgelt aber hätte ich da Demjenigen zu geben, dessen alles ist, was wir nur immer haben, sogar jeder Atemzug unserer Lunge!? Ich aber bin ja nur ein Diener im Hause des Herrn und muß Seine Gaben also ohne Entgelt hintangeben, wie ich sie ohne Entgelt empfangen habe.
[NS.01_023,11] Sehet, diese Hauptregel hält dann jeden Diener von irgendeiner Beschenkung und noch mehr von irgendeiner Sammlung fern; denn ein solcher Diener weiß es am allerbesten, daß er, in Meinem alleinigen Solde stehend, am allerbesten daran ist.
[NS.01_023,12] Die größte Belohnung, die er für alle seine Dienste auf der Sonne hat, besteht in dem, daß er, solange er als Oberdiener lebt, zu öfteren Malen, etwa nach eurer Rechnung von Jahr zu Jahr, den euch schon bekannten Kalvarienberg besuchen kann, und daß er auch bei außerordentlichen Gelegenheiten von einem oder dem andern Engel des Himmels besucht wird, um von ihm bei groß drohenden Gefahren schützende Verhaltungsregeln für seinen ganzen Kreis zu empfangen.
[NS.01_023,13] Wie groß ist denn ein Kreis, den ein solcher Oberdiener zu überwachen hat? – Ein solcher Kreis mag wohl manchmal größer sein als das größte Kaisertum auf der Erde; und ein ganzes solches Kreislandtum ist ein ausgedehntes Hügel- und Gebirgsland, allda es sehr wenig ebene Wege gibt.
[NS.01_023,14] Wenn demnach ein solcher Diener zu öfteren Malen während seiner lebenslangen Amtshaltung einen solchen Kreis durchwandert, so fragt es sich, mit welcher Gelegenheit er da reiset? – Wie ihr zu sagen pflegt, also sage auch Ich: Mit keiner anderen als mit der Apostelgelegenheit. Nur solches kann hier bemerkt werden, daß das Fußgehen auf der Sonne fürs erste viel leichter ist als auf irgendeinem der Planeten, weil der Erdboden allenthalben sanft und elastisch ist. Fürs zweite aber sind die Sonnenbewohner, obschon sie auf diesem Gürtel fast die doppelte Größe von euch haben, dennoch viel leichter, weil ihre Leiber viel ätherischer oder gewisserart feinmaterieller sind als die eurigen. Dazu kommt aber den Fußgehern auf dem Sonnenkörper noch das günstigst zustatten, daß sie durch ihren kräftigen Willen sich überaus stärken und sich solcher Stärkung zufolge auf ihren Füßen bei weitem schneller von einem Ort zum andern bewegen können, als bei euch auf der Erde die schnellst fliegenden Vögel. Aus dem Grunde ist es dann für einen Sonnenbewohner ein leichtes, einen mehrere Stunden nach eurer Maßrechnung hohen Berg in zwei, drei bis vier Minuten zu übersteigen.
[NS.01_023,15] Wenn ihr nun solches wisset, so wird es euch auch leicht begreiflich sein, wie ein solcher Oberdiener seinen Kreis leicht zu öfteren Malen durchreisen kann, um allenthalben, wo man seiner benötigt, hilfreich zu sein.
[NS.01_023,16] Sehet, also sind die Verhältnisse zwischen dem Hausherrn und dem Diener bestellt. Denn in der Sonne braucht kein Hausvater irgendeinen andern Dienstboten, als nur zuallermeist für das geistige Bedürfnis.
[NS.01_023,17] Seinen Grund bebaut er ja ohnedies gar leicht mit seinem Willen. Sein Weib und auch allfällige Töchter, wenn diese aus den Schulen zurückgekehrt und noch ledigen Standes sind, können auch gar leicht die etlichen euch schon bekannten Schafe melken und zu gewissen Zeiten ihnen die reiche Wolle abscheren und sie dann spinnen und daraus ihre ganz einfachen Schürzen bereiten.
[NS.01_023,18] Alles andere aber, wie zum Beispiel die Gebäude und so auch alle einzelne Einrichtungen in denselben, sowie das Material für alles, was eine Wohnung bedarf, wird ja ohnehin zuallermeist von den Bauamtsleuten bewerkstelligt. Und so hat der eigentliche Sonnenlandmann nichts zu tun, als seinen Grund zu bestellen und dessen beständig reife Früchte zu genießen.
[NS.01_023,19] Darum aber unterhalten sich dann die Sonnenmenschen auch zuallermeist mit der Kultur ihres Geistes und besuchen sich gern gegenseitig und bewundern daselbst die sich überall anders äußernden geistigen Kräfte in den sichtbaren, allerherrlichsten Erzeugnissen des menschlichen Willens.
[NS.01_023,20] Aus eben dem Grunde haben die Sonnenbewohner auch keine anderen Gesetze und Verhaltungsregeln unter sich, als die des gastfreundlichen und geselligen Lebens, welches darin besteht, daß sie sich immer mehr und mehr gegenseitig erbauen und dadurch auch immer mehr und mehr Gott erkennen lernen und dadurch auch den Zweck, warum Er sie erschaffen hat.
[NS.01_023,21] Zudem sind die Sonnenbewohner sich gegenseitig auch stets mit der größten Liebe und Zuvorkommenheit zugetan. Von einem Streit ist allda niemals die Rede; wohl aber von einem Wetteifer, wie da einer dem andern in irgend einem oder dem andern Dienste zuvorkommen möchte. Das ist gewisserart eine freie gesellige Verfassung, welche aber nicht eine Folge irgendeines Gesetzes, sondern vielmehr die des freien Willens ist zufolge der Erkenntnis Gottes und daraus des Zweckes der Menschheit.
[NS.01_023,22] Dort ist alles Bruder und Schwester! Selbst der Lehrer und der Schüler werden sich nie anders begegnen, als wie die innigst wahrhaften Bruderfreunde.
[NS.01_023,23] Wie ist aber das moralische Leben bestellt? – Solches könnt ihr gleich im voraus erfahren, daß allda von einer Unzucht nirgends die Rede ist. Denn fürs erste geschieht auch hier die Zeugung nicht auf diese Weise wie bei euch auf der Erde; sondern solches geschieht durch ein vereintes Gebet und durch einen darauf folgenden vereinten Liebewillen, welcher eigentlich nur eine Vereinigung alles Guten und Wahren oder eine Vereinigung des Lichtes mit der Wärme ist, allda der Zeuger ist gleich dem Lichte und die Mitzeugerin aber gleich der Wärme.
[NS.01_023,24] In solcher Vereinigung empfindet das Ehepaar die größte Wonne, welche Wonne aber nicht ist gleich eurer sinnlichen Wollust, sondern nur gleich einem Zustande, wie wenn sich bei euch zwei gleichgesinnte Gemüter in einem und demselben Guten und Wahren finden; nur müßt ihr euch dabei einen überaus hohen Grad eines solchen Gemütszustandes denken.
[NS.01_023,25] Dieses ist sonach der Akt der Zeugung bei den Menschen der Sonne, besonders dieses Gürtels. Aus dem Grunde aber kommt allda auch nirgends ein törichter Zustand des bei euch so moralisch verderblichen Verliebtseins vor, sondern die gegenseitige Neigung hat nichts zum Grunde als allein das Gute und Wahre.
[NS.01_023,26] Obschon das weibliche Geschlecht auf der Sonne von allgemeinster Schönheit ist, so zwar, daß es platterdings unmöglich wäre, sich irgendeine Vorstellung von der überaus großen Vollkommenheit eben der Schönheit eines Weibes zu machen, – so hat aber eine solche Schönheit dennoch an und für sich keinen solchen Wert für den Mann, wenn sie nicht mit seinen Erkenntnissen des Guten und Wahren in der vollsten Übereinstimmung steht. Denn allda betrachtet niemand die Form an und für sich als etwas Anzügliches, sowenig als ihr einzelne Buchstaben eines Buches oder etwa auch einzelne Noten eurer Tonschrift als etwas Anzügliches betrachtet, sondern ihr sehet auf das nur, was durch die Buchstaben oder durch die Noten dargestellt ist. Ist solches geistvoll und erhaben, so werdet ihr auch die Zeichen achten, durch welche es vorgestellt ist; ist aber die ganze Vorstellung durch diese Zeichen ein schales, wertloses, wässeriges Zeug, so werdet ihr auch die Zeichen in diesem Werk sicher nicht küssen oder mit Liebe ergreifen.
[NS.01_023,27] Sehet, gerade also betrachtet der Sonnenmensch die Form; ist sie entsprechend für seine Erkenntnisse vom Guten und Wahren, dann hat sie bei ihm auch an und für sich einen entschiedenen Wert. Entspricht aber die Form, wenn sie noch so schön wäre, seinen Erkenntnissen nicht, so ist sie für ihn nichts mehr als für euch ein albernes Anzeigenblatt irgendeiner Zeitschrift, durch welches allenfalls Wohnungen einer Stadt in China angekündigt werden. Wenn ein solches Anzeigenblatt auch mit den schönsten Lettern gedruckt wäre, so wird euch sicher ein noch so schlecht geschriebener Psalm Davids, wenn er nur leserlich ist, lieber sein, denn ein solches Prachtexemplar von einem Anzeigenblatt.
[NS.01_023,28] Sehet, also ist in der Sonne alles, was die Äußerlichkeit anlangt, nur eine Schrift, und diese Schrift erhält erst dann den Wert, wenn ihr Sinn ein vollkommener ist. – Einst war es auch auf der Erde also; aber diese Zeiten sind lange schon verflossen. Darum aber gebe Ich jetzt solches, daß sich die Menschen nach und nach, so sie davon Kenntnis erhalten werden, danach richten möchten, so sie wahrhaft glücklich werden wollen hier und jenseits.
[NS.01_023,29] Wenn ihr wissen wollt, wie die Ehen im Himmel geschlossen werden, so dienen euch die Ehen in der Sonne zu einem Beispiel. Denn solche Ehen dauern dann auch für ewig, während eure zumeist allerschlechtesten Ehen, da sie nichts als lauter Alleräußerlichstes und daher vor Mir Greuelhaftestes zum Grunde haben, höchstens bis zum Grabe, manchmal aber nicht bis dahin dauern.
[NS.01_023,30] Denn glaubet es Mir: Die allerverächtlichste Ehe, welche auf der Erde geschlossen wird, ist eine Geld- oder Güter-Ehe; diese hat auch ganz sicher allda ein ewiges Ende, wo ihr Grund doch sicher ein Ende hat. – Also sind auch nicht minder verderblich und verächtlich diejenigen Ehen, welche die Sinnlichkeit und gegenseitige reizende Leibesformen zum Grunde haben; denn auch diese vergehen allmählich, wie ihr schlechter Grund. – Dergleichen sind auch politische Ehen; auch sie dauern nicht länger als ihr Grund. – Also sind auch die vorzeitigen Jugendehen; denn auch diese vergehen, wie ihr Grund. – Ingleichen die Glanzehen; auch diese vergehen, wie ihr verderblicher Grund.
[NS.01_023,31] Nur Ehen, die allein Mich zum Grunde haben, werden ewig bestehen, weil ihr Grund ein ewiger ist!
[NS.01_023,32] Darum also habe Ich euch auch solches gegeben, damit ihr daraus ersehen sollt, wie die wahren Ehen geschlossen und beschaffen sein, und welchen Grund sie haben sollen.
[NS.01_023,33] Saget ihr aber nicht selbst: auf einem schlechten Grunde können keine edlen Früchte zum Vorschein kommen, sondern Unkraut nur und Disteln? – Wann ihr demnach die ganze Welt im argen erblicket und fraget: Woher dieses? Da sage Ich euch: Sehet auf den Grund, auf welchem die Früchte gewachsen sind, und urteilet danach, ob in derlei Sümpfen und Morästen wohl edle Reben wachsen können? Ihr leget die Rebe ja nur auf die Berge also, daß sie dort einatme und einsauge die reineren Säfte und eine gute Luft, und saget: Das ist der beste Grund für die Rebe.
[NS.01_023,34] Sehet, also sollen auch die lebendigen Früchte des Menschengeschlechtes als die alleredelste Pflanze der Erde auf dem besten Grunde gesät sein! – Demnach wundert euch nicht der schlechten Früchte, wenn sie in Pfützen, Kloaken, Sümpfen und Morästen gezogen werden! Solche Gründe aber sind eure weltlichen Ehen; darum auch ihre Früchte, wie der Grund! – Wahrlich, überaus schmutzige Äcker für die Ansaat lebendigen Samens für eine ewig bestehen sollende Frucht!
[NS.01_023,35] Doch genug von dem, was Mir ein mächtiger Dorn im Auge ist! Kehren wir daher wieder auf unseren besseren Sonnenboden zurück und lernen da von den Bewohnern der Sonne noch so manches, was auch auf der Erde also bestehen sollte, wie es in der Sonne besteht. Und dieses wird zumeist im schon gleich anfangs besprochenen Religionskultus bestehen, wie er äußerlich und innerlich bei den Sonnenbewohnern, besonders unseres schon bekannten Gürtels, gehandhabt wird.
[NS.01_023,36] Doch erst für das nächste Mal wollen wir solches besprechen. Und so lassen wir es für heute wieder gut sein!

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